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Webseite des Kulturzentrum Kreuz e.V.

Soziokultur

Soziokultur – das Kulturzentrum Kreuz e.V.

Das KUZ Kreuz in Horas, ein alter Bürgersaal mit einer großen Theaterbühne, ist seit über 40 Jahren Spielort für die verschiedensten künstlerischen und soziokulturellen Inhalte, auch und insbesondere für jugendliches und jüngeres Publikum. Regelmäßig finden hier Slamformate, Konzerte und Partyveranstaltungen statt. Kooperationen mit zahlreichen Initiativen und Vereinen finden hier ihren Raum. Kinoformate und Theaterprojekte sind weitere Programminhalte.

Der Kulturkeller im Vonderau Museum, direkt in Fuldas Innenstadt gelegen, gehört ebenfalls zu den Spielstätten des Kulturzentrum Kreuz e.V. Hier ist unsere Kleinkunstbühne im Keller des städtischen Museums untergebracht. Kabarett, Kindertheater, Improtheater, Auftritte regionaler Künstlerinnen, Jazz, Weltmusik, Programmkino und Vorträge, Proben und Disskussionenveranstaltungen zu aktuellen gesellschaftlichen Themen sind hier die Inhalte.

Wir veranstalten darüber hinaus an mehreren anderen Orten in der Region Fulda… wie z.B. der Orangerie Fulda, der Esperantohalle, dem Wartenberg Oval, der Landesmusikakademie Schlitz, dem Schlosstheater Fulda, der Kapelle im Vonderau Museum, dem Forum im Kanzlerpalais und sind Veranstalterinnen von „tatort fulda“, Fuldas Festival für Kriminalliteratur.

Soziokultur in der Region

Das Kulturzentrum Kreuz e.V. versteht sich als Taktgeberin für soziokulturelle Inhalte in der Region und stellt sich den gesellschaftlichen Herausforderungen der heutigen Zeit mit seiner Arbeit gegen Rassismus und für mehr Basisdemokratie. Zweck des Vereins ist (laut Satzung) die Förderung von Bildung und Erziehung, Kunst und Kultur, des Umweltschutzes und der Jugendhilfe aller Mitbürgerinnen.

Das Kulturzentrum Kreuz e.V. ist seit dem Frühjahr 2007 Mitglied der LAKS Hessen.

Seit Januar 2020 ist das Kulturzentrum Kreuz e.V. als Projektpartnerinstitution gemeinsam mit der Kreisverwaltung Vogelsberg und der Lauterbacher Musikschule für das Projekt TraVogelsberg zuständig.

Mit Hilfe des Förderprogramms TRAFO 2 der Kulturstiftung des Bundes wird sich das Kulturzentrum Kreuz e.V. in den nächsten Jahren der Aufgabe stellen, sich in die Region zu wenden und eine mobile Einheit „Büro für kulturelle Einmischung“ zu etablieren. Weitere Transformationsziele sind das Implementieren einer digitalen Neuausrichtung und einer nachhaltigen Vereinstruktur.

Geschichte des Kreuz

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KreuzlogoschwarzHier in Fulda hat das Kulturzentrum Kreuz e.V. und damit die Soziokultur besondere Formen angenommen, um sich etablieren zu können und ist spezielle Wege gegangen, um seinen Zielen in dieser früher sehr konservativ geprägten Stadt gerecht zu werden.

Das Kulturangebot in Fulda war zur Gründungszeit des KUZ Kreuz in den 1970er Jahren hauptsächlich auf christliche und klassische Bezüge ausgerichtet.

Alternative Kulturangebote waren selten. Ohne nennenswerte Fördermittel wurde mit dem Kulturzentrum Kreuz e.V. eine vielfältige Kulturlandschaft etabliert, die über viele Jahre hinweg hauptsächlich durch gastronomische Kooperationen finanziert wurde.

Ein wichtiges Standbein bezüglich der inhaltlichen Ausrichtung des Vereins ist die Netzwerkarbeit. Sie hat in ihrer Bedeutung stark zugenommen und erlaubt es flexibel auf gesellschaftliche und kulturelle Strömungen/ Neuerungen einzugehen. Dabei ist uns der gegenseitige Know-How-Transfer sehr wichtig.

Durch diese intensive Zusammenarbeit mit neuen Partnern und Initiativen gelingt es dem Kulturzentrum Kreuz seit über 40 Jahren ein kulturell breitgefächertes Programm in der osthessischen Provinz anzubieten.

Das Kreuz geht seit 40 Jahren seinen alternativen Weg und ist damit erfolgreich. Wie das Kulturzentrum in 40 Jahren aussehen wird, kann keiner sagen. Sicher ist aber, dass es, so es noch existiert, auch dann das Gesicht der Menschen hier aus der Region tragen wird. (Zitat Artikel Move 36).