| Genre | Programm |
| Tag | Freitag |
| Datum | 13.03.2026 |
| Ort | KUZ Kreuz |
| Einlass | 18:00 |
| Beginn | 18:00 Uhr Uhr |
| Vorverkauf | - |
| Abendkasse | - |
| Bestuhlung | |
| Anfahrt |
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| Website | - |
| Tickets | - |
Wir wollen uns als Kreuz und Herzberg Festival zusammen mit euch von einem geliebten Mitarbeiter und Freund verabschieden. Zusammen mit Micha haben wir dazu diese Gedenkfeier geplant. Falls ihr daran teilnehmen möchtet, sendet bitte Johannes ein kurze Mail (johannes@kreuz.com)
Er war groß und so war auch seine Aura. „Der dicke Mann mit dem großen Herzen.“ Balu’s Biertresen hat sich über die Jahre zu einer Institution an der Pferdekoppel/Neue Heimat des Herzberg Festivals etabliert. Gemeinsam mit Frau und Familie kredenzte er bei sengender Hitze und strömendem Regen kalte Getränke für Große und Kleine. Seine herzliche, unvoreingenommene und leidenschaftliche Art zog in seinen Bann, seine Worte hatten Gewicht, seine natürliche Autorität wirkte mit einem Lächeln.
Schon seit Mitte der 90er versorgte er den Tresen der Kreuzkneipe und prägte dort die lokale Subkultur. Er überließ ab Anfang der 2000er Nachwuchsbands die kleine Bühne neben seinem Tresen, die in der sonst so konservierten Stadt keinen Platz fanden ihre Kreativität auszudrücken. Aber auch für Alle anderen war er da. Respekt spielte immer eine Rolle. Wer sich daneben benahm wurde „rausgebaucht“, wer sich von Herzen entschuldigte bekam, unter Voraussetzungen, dass es einmalig bleibt, mit einem Grinsen einen Sauren hingestellt. Nach seinem Umzug nach Bremen 2012 blieb er dem Herzberg Festival für viele weitere Jahre erhalten. Auch dort kannte fast jeder seinen Namen. Durch Persönlichkeit und Charakter, nicht durch Geltungsdrang.
Balu schlief in der Nacht zum 7.1. für immer im Beisein seiner Ehefrau Micha ein. Wir trauern um einen Menschen der das Herzberg-Festival und auch die Kreuz Kneipe auf seine Art gelebt und verkörpert hat. Keiner von der Stange, keiner der sich versucht hat in ein Korsett zu zwängen, sondern einer, der tiefe Spuren hinterlassen hat ohne im Rampenlicht zu stehen. Er, der nie weg zu denken war, bis er einfach leise eingeschlafen ist. Für immer in unseren Herzen.
Verfasst von Steffen „Trittschi“ Trittschler
