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  • Ladscho Swing

  • Samstag, 04.12.2021 | Kulturkeller

Programm » Ladscho Swing

Infos

Genre Konzert
Tag Samstag
Datum 04.12.2021
Ort Kulturkeller
Einlass 19:30 Uhr
Beginn 20:00 Uhr
Vorverkauf 12,00€ / Schüler:innen & Studierende 10,00€
Abendkasse 15,00€ / Schüler:innen & Studierende 10,00€

Die Veranstaltung findet unter Einhaltung der 2G+ Regel statt.

Im Konkreten bedeutet dies, dass ein entsprechender Nachweis über:

– den vollständigen Impfschutz (letzte Impfung + 14 Tage)
– die Genesung (nicht älter als 6 Monate)

und jeweils ein zusätzlicher tagesaktueller Antigen-Schnelltest (Bürgertest von Testzentrum/Apotheke) zur Kontrolle vor dem Eintritt mitgeführt werden muss.

Für schulpflichtige Kinder/Jugendliche unter 18 Jahren und Personen, die sich nicht impfen lassen können, reicht das geführte Testheft/tagesaktueller Antigen-Schnelltest.

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Ladscho Swing – die Musiker

Der Geiger Martin Welter kommt von der Klassik, hat aber früh seine Faszination für den Swing-Jazz von Reinhardt/Grappelli entdeckt. Prägend wurde die persönliche Begegnung mit Häns‘che und Martin Weiss in Berlin, die zu den bekanntesten deutschen Sinto-Musikern gehören.

Mit Silvio Munk aus Bad Hersfeld ist ein erfahrener Sinto-Gitarrist dabei, der seine ganz eigene Musiktradition mit Verve einbringt.

Mike Jehn (Gitarre) wurde ebenfalls von Häns‘che Weiss beeinflusst; sowohl als Gitarrendozent wie als Spieler ist er in der regionalen Musikszene verankert. Durch seine Verbindungen zu Südamerika prägt er den Stil unserer Latin-Titel.

Stefan Jäger (Kontrabass) stützt sein versiertes Spiel auf langjährige Mitwirkung in verschiedenen Rock- und Jazzbands.

 

Die Musik von Ladscho Swing

Ladscho Swing – Die Musiker: Mike Jehn, Silvio Munk, Martin Welter und Stefan Jäger

Die Musiker von Ladscho Swing ( v.l.n.r.): Mike Jehn, Silvio Munk, Martin Welter und Stefan Jäger

„Gypsy-Jazz“ ist eine eigene Richtung des Swing-Jazz und geht zurück auf den legendären Gitarristen Django Reinhardt, der diesen Stil mit seinem kongenialen Partner an der Violine, Stephane Grappelli, in den 1930er Jahren in Paris kreierte. Reinhardt entstammte einer Familie von „Manouches“, wie sich die „Sinti“ in Frankreich nennen, und improvisierte so erfindungsreich, gefühlvoll und elegant, dass seine Aufnahmen auch heute noch faszinieren. Prägend für Reinhardts Stil war die vielfältige musikalische Tradition seines Volkes, der amerikanische Swing-Jazz und eine Prise französischer Impressionismus à la Debussy und Ravel.

Reinhardt und Grappelli wurden zum Vorbild für Generationen von Jazz-Gitarristen und -Geigern. Nach Reinhardts frühem Tod im Jahre 1953 trugen neben den Manouches vor allem die deutschen Sinti seinen Jazz-Stil weiter. Heute erfreut sich Gypsy-Jazz international großer Beliebtheit und wird auch von zahlreichen Musikern gespielt, die nicht den Sinti angehören. Von Europa über die USA bis nach Asien finden Konzerte, Festivals und Workshops statt, bei denen die „Stars“ auftreten und der Nachwuchs herangeführt wird.

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