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  • 2. FulDamage Festival mit Heldmaschine

  • Freitag, 10.11.2017 | KUZ Kreuz

Programm » 2. FulDamage Festival mit Heldmaschine

mit Heldmaschine Schattenmann, Hell-O-Matic

Infos

Genre Konzert
Tag Freitag
Datum 10.11.2017
Ort KUZ Kreuz
Einlass 19.30 Uhr
Beginn 20 Uhr
Vorverkauf 17,50€
Abendkasse 20 €

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Heldmaschine
Am 4. November 2016 krachte der “Himmelskörper” der Heldmaschine mitsamt Besatzung auf die Erde – ein endloses Ödland erstreckte sich um sie herum, geprägt durch Krisen und Terror. Die Welt, die die Heldmaschine auf ihrem neuen Album “Himmelskörper” zeichnet, zeigt die dunkle Seite unseres Daseins; Unsicherheit, Angst und Fremdenhass stehen an der Tagesordnung.
Diese Themen gehen an der Band, die sich erst letztes Jahr mit ihrem “Refugee Aid”-Festival für Flüchtlingshilfe einsetzte, natürlich nicht spurlos vorbei. Angeheizt durch die andauernde Flüchtlingskrise und die beinahe alltäglichen Terroranschläge, zieht sich das aktuelle Weltgeschehen wie ein roter Faden durch das neue Werk des Quintetts.
“Dieses Pulverfass an Angst, Meinungsmache und Zukunftsunsicherheit hat uns natürlich angetrieben, denn als Menschen berührt und beschäftigt uns das alles sehr”, sagt Sprachrohr René zur Entstehung von “Himmelskörper”.
Zwischen scharfkantigen Industrial-Riffs, bohrenden Elektro-Sounds und der urtpyischen Wucht der NDH, trifft der Frontmann und Cheflyriker mit seinen mal zynischen, mal ernsten Anleihen stets genau ins Schwarze, wenn Themen wie sexuelle Lust (“Sexschuss”, “Auf Allen Vieren”), Wahrheitsfindung (“Alles Eins”) oder Vergänglichkeit (“Spieglein, Spieglein”, “Dünnes Eis”) besungen werden.
Dennoch gilt für die Band immer die oberste Regel: KEIN Zeigefinger. “Wir wollen eher auf die Themen aufmerksam machen, anstatt zu belehren”, so Schießbuden-Maschinist Dirk.
Aber die Heldmaschine wäre nicht die Heldmaschine, wenn sie nicht auch mit Sarkasmus und einer guten Portion Augenzwinkern zu Werke ginge: Während “®” ein netter Gruß an all diejenigen ist, die immer noch mit müden Rammstein-Vergleichen angekrochen kommen, war “Sexschuss” als erster Vorbote des “Himmelskörpers” auf der Erde einschlagen. Die Single kam zusammen mit einem anzüglichen Video in bester Heldmaschine-Manier, für das die Truppe nach “Propaganda”, “Weiter!” und “Wer Einmal Lügt” erneut Produzent und Regisseur Mark Feuerstake vertraute, der auch dieses Mal nicht mit absurden Ideen geizte.
Mit “Himmelskörper” erschien am 4. November 2016 das vierte Heldmaschine-Album und bei einem sind sich alle einig: Es ist ihr augereiftestes und eigenständigstes bisher.

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HELL-O-MATIC

… ach, sieh mal einer an … sie haben die Hölle im Namen?
Ist HELL-O-MATIC die nächste ‚böse‘ Band, die einen mit Untoten und
Geisterbahnvisionen verschrecken und aus der Reserve locken will? Weit
gefehlt!
Hier sind Veteranen am Werk … und das merkt man: Catchy Riffs,
unbarmherzige Drums, stampfende Sequenzer, authentische Vocals – alles
vorhanden, um einen Saal in Kleinteile zu zerlegen. Doch was
unterscheidet HELL-O-MATIC von anderen Bands? Schon beim ersten Hören
ist man sich sicher – die schweißtreibenden Beats, der Sex-Appeal –
nichts davon ist aufgesetzt, nichts davon designed. Nur fünf Maniacs,
die sich zusammengefunden haben, um an etwas zu arbeiten, was sie selber
als ‚Scary Metal‘ bezeichnen.
Isoliert vom Rest des alltäglichen Rock’n’Roll-Geschehens sind die
Zutaten dirty VHS-Kassetten mit längst vergessenen Video Nasties, ein
paar Instrumente und der Wille, einen neuen, einen ultimativen Sound zu
kreieren.
Hart, lässig, unbarmherzig und ironisch.
Mit einem Augenzwinkern, das vielen anderen so oft zu fehlen scheint.

Hell-O-Matic benennt musikalische Einflüsse im Hard Rock der 1970er
Jahre, Rock ’n’ Roll, Industrial Metal und Country. Sie bezeichnen ihren
Stil als „Scary Metal“. In Rezensionen wird die Gruppe mit Marilyn
Manson und White Zombie verglichen. Die Gruppe steht mit ihrer
musikalischen Mischung, Rezensenten zur Folge, in der Tradition des in
der schwarzen Szene rezipierten Groove- und Alternative-Metal der 1990er
Jahre. Das Gitarrenspiel wird mit Bands des Groove- und
Industrial-Metals, wie den Krupps, Ministry und KMFDM verglichen und als
besonders Riffbetont hervorgehoben. Der Rhythmus wird hinzukommend als
besonders groovend und pumpend bezeichnet.

https://www.facebook.com/hellomatic

2 Schattenmann

Der Schatten, den sie auf die Musiklandschaft werfen, kommt schon jetzt von einer
verheißungsvollen Lichtquelle: Mit SCHATTENMANN tritt eine Band aus dem Dunkel hervor, die
der „Neuen Deutschen Härte“-Szene frischen Atem einzuhauchen vermag.
Sie vereinen jenen stoisch-unerbittlichen, maschinengleichen Sound, der den NDH seit vielen
Jahren so erfolgreich macht, mit weiterentwickelten, spielerischen Komponenten. Nicht umsonst
treten sie dabei im Mantel des SCHATTENMANNs in Erscheinung.
SCHATTENMANN bieten eine ebenso geheimnisvolle wie unerbittliche Reise zwischen Licht und
Dunkel. Musikalisch, textlich und auch optisch sind sie das Tor in eine Welt, die bislang nicht
wirklich betreten wurde. „NDH 2.0“, wenn man so möchte.
Eine neue Hemisphäre dessen, was seit den Szene-Pionieren der 90er fasziniert und Gänsehaut
zugleich beschert. Ebenso wandelbar wie die Natur des Schattens ist dabei auch das kreative
Herz, das im SCHATTENMANN schlägt: Frank Herzig, Gitarrist der NDH-Formation Stahlmann
und Dozent für Gitarre und E-Gitarre, ergreift bei SCHATTENMANN selbst das Mikro.
Wenn in der Psychologie von einem „Schattenmann“
die Rede ist, geht es dabei um jene geheimnisvollen,
teils unerreichbaren Männer, die so vielen Frauen ihr
ganzes Leben lang im Kopf bleiben. Jene Männer, die
auf ewig in Erinnerung und Fantasie der Frauen eine
zentrale Rolle spielen, auch über Partnerschaften und
Ehen hinweg. Ein Phänomen, das in gewisser Hinsicht
und im übertragenen Sinn auch das widerspiegelt, was
in SCHATTENMANN zum Leben erwacht: Ihre Songs
drehen sich um all das, was oftmals unausgesprochen
bleibt und im Verborgenen wohnt – um zwischenmenschliches
Verlangen, um Sehnsüchte
und um die zerstörerische Natur, die jegliche Form von
menschlichen Beziehungen auch zu Tage fördern kann.
Musikalisch schöpfen SCHATTENMANN dabei ebenso aus dem, was bislang noch unerzählt ist:
sie hauchen dem NDH einen neuen, zeitgemäßen Geist ein, ohne dabei auf sein harsches,
maschinelles Grundkonstrukt zu verzichten. Der Pulsschlag von SCHATTENMANN gehorcht dabei
ganz den Gesetzen der Physik: je mehr Zeit und Tag fortschreiten, desto länger wird der Schatten,
den sie auf die Musikwelt werfen werden. Das Spiel mit dem Schatten kann beginnen.